Vertragsmodelle öpp

Die Strukturierung von PPP-Projekten bietet Anleitungen und Hyperlinks zu PPP-Vertragsstrukturen und wie Regierungen entscheiden können, welche für ein bestimmtes Projekt verwendet werden sollen. In Ontario ergab eine Überprüfung von 28 Projekten im Jahr 2012, dass die Kosten für traditionelle öffentlich beschaffte Projekte im Durchschnitt 16 % niedriger waren als für ÖPP.[44] Eine Reihe australischer Studien über frühe Initiativen zur Förderung privater Investitionen in die Infrastruktur kam zu dem Schluss, dass die vorgeschlagenen Vorhaben in den meisten Fällen dem Standardmodell der öffentlichen Auftragsvergabe auf der Grundlage des wettbewerbsfähig enden gehenden Baus von öffentlichen Vermögenswerten unterlegen sind. [57] Im Jahr 2009 veröffentlichte das neuseeländische Finanzministerium als Antwort auf Anfragen der neuen Regierung der National Party einen Bericht über ÖPP-Programme, in dem es zu dem Schluss kam, dass es “wenig zuverlässige empirische Beweise über die Kosten und den Nutzen von ÖPP” gibt und dass es “andere Möglichkeiten gibt, Finanzierungen des privaten Sektors zu erhalten”, sowie dass “die Vorteile von ÖPP gegen die vertraglichen Komplexitäten und Starrheiten abgewogen werden müssen, die sie mit sich bringen”. [58] Für die Zwecke dieses PPP-Leitfadens wird das PPP-Vertragsmanagement von der Vertragsunterzeichnung bis zur Übergabe angewendet. Ziel des PPP-Vertragsmanagements ist es, die in den Output-Spezifikationen angegebenen Dienstleistungen zu erhalten und die laufende Erschwinglichkeit, das Preis-Leistungs-Verhältnis (VfM) und das angemessene Management des Risikotransfers zu gewährleisten. Darüber hinaus werden bei den Bewertungen die Praktiken der Risikoübertragungen an Auftragnehmer im Rahmen traditioneller Beschaffungsmethoden ignoriert. Was die Vorstellung betrifft, dass der private Sektor von Natur aus besser mit Risiken umgeht, so gab es keine umfassende Studie zum Vergleich des Risikomanagements durch den öffentlichen Sektor und durch P3s. Die Auditor Generals of Quebec, Ontario und New Brunswick haben P3-Rationalisierungen auf der Grundlage eines Risikotransfers öffentlich in Frage gestellt, wobei letzterer erklärte, er sei “nicht in der Lage, substanzielle Beweise für Risikotransferentscheidungen zu entwickeln”. [7]:Kapitel 4 Darüber hinaus erwiesen sich viele PPP-Konzessionen als instabil und mussten neu verhandelt werden, um den Auftragnehmer zu begünstigen. [66] Delegierte Managementverträge: Ein weiteres Format vertraglicher ÖPP sind delegierte Managementverträge, die je nach risikoübertragenem Risiko in jeder Situation an der Grenze der ÖPP liegen.

Sie umfassen relativ kurze Zeiträume (3 bis 8 Jahre); die Zahlung des privaten Partners erfolgt durch den öffentlichen Partner (anstatt die Einnahmen direkt vom Endverbraucher einzusammeln), oft entsprechend der erbrachten Leistung (z. B. wird der Betrieb einer Trinkwasseraufbereitungsanlage auf der Grundlage der behandelten m3 trinkwasserfinanziert). Bei dieser Regelung handelt es sich im Wesentlichen um die Erbringung von Dienstleistungen durch Outsourcing; Obwohl einige der KKP-Prinzipien für diesen Fall gelten (z. B. Output-Orientierung), handelt es sich nicht um eine “echte Partnerschaft”. Delegierte Managementverträge werden häufig zur Vorbereitung vollständiger beteiligter ÖPP-Verträge verwendet, z. B. langfristige Konzessionsverträge oder sogar Veräußerungen. Dieser Referenzleitfaden verwendet den Begriff PPP, um die breite Palette von Vertragstypen zu beschreiben, unabhängig von der Terminologie in einem bestimmten Land oder einer bestimmten Gerichtsbarkeit.